Herzlich willkommen auf der Internetseite der
Bürgerinitiative GiesenSchacht e.V.!

 

Spendenaufruf 20180514
Klicken Sie auf das Bild für weitere Informationen!

Gemeinsam mit dem BUND Niedersachsen wollen wir die Umweltbelastung von Gewässern verhindern. Der BUND hat beim Verwaltungsgericht Hannover Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Wiederinbetriebnahme des Hartsalzwerks Siegfried Giesen bei Hildesheim erhoben. Für die Klage gegen die Genehmigung des Kalibergbaus in Giesen haben sich BI und BUND zusammengeschlossen und einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Auch die überregionale Presse berichtet über die Klageerhebung. Berichte finden Sie u.A. auf  NDR.de sowie dem Onlineportal der Süddeutschen Zeitung.

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung und unseren brandaktuellen Newsletter zur Klageerhebung.

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Die Klage ist mit hohen Kosten für Gericht, Fachanwälte und Gutachter verbunden. Diese Kosten tragen die BUND Kreisgruppe Hildesheim und die BI GiesenSchacht e.V. gemeinsam. Das gesamte Verfahren ist für den BUND als auch der BI eine große finanzielle Herausforderung. Deswegen brauchen wir Ihre Unterstützung. Mit einer Spende leisten Sie einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt und der Wohnqualität unserer Gemeinde. Spenden können Sie an folgende Adressen richten:

Bürgerinitiative GiesenSchacht e.V.
IBAN DE22 2519 3331 0400 1915 00 (BIC GENODEF1PAT) bei der Volksbank Hildesheim

BUND Landesverband Niedersachsen Kreisgruppe Hildesheim,
IBAN: DE86 2595 0130 0050 7221 89 bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Verwendungszweck: Spende SALZ

Selbstverständlich können wir Ihnen eine Spendenquittung bzw. Zuwendungsbestätigung ausstellen, geben Sie beim Verwendungszweck bitte Ihre Adresse mit an. Bitte beachten Sie, dass bei Spendenbeträgen unter 200,- € dem Finanzamt der einfache Bareinzahlungsbeleg oder ein Kontoauszug ausreicht.


Weitere Informationen finden Sie auf der gemeinsamen Webseite des BUND Kreisgruppe Hildesheim und der BI GiesenSchacht.

 

 

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Liebe Freunde und Mitstreiter,

Das Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat über den Antrag von K+S über die Wiedereröffnung des Kali-Bergwerkes Siegfried-Giesen entschieden. Demnach kann sich K+S auf eine nahezu auflagenfreie Genehmigung freuen. Für uns stellt es sich so dar, dass damit sämtliche unserer Vorschläge, die einen Interessenausgleich zwischen Antragsteller und Anwohner ermöglicht hätten, zur Seite gewischt wurden. Damit, so unsere Überzeugung, wird das Worst-Case-Szenario Realität: Es wird zu einer massiven Zunahme einer Vielzahl unterschiedlichster Belastungen und Emissionen durch Lärm, Staub, Abgase, Sprengstoffrückstände etc. im nahen und weiteren Umkreis der Schacht- und Fabrikanlagen sowie der Neuhalde kommen. Somit lässt es sich auch kaum noch verhindern, dass die Anwohner eine spürbare Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität bis hin zu möglichen Gesundheitsgefährdungen werden hinnehmen müssen.

Die Genehmigung liegt ab dem 14.03.2019 für jedermann einsehbar in sechs Rathäusern im Landkreis aus. So können Sie sich selbst ein Bild von dem machen, was da auf uns alle zuzukommen droht. In der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 13.09. finden Sie die genauen Angaben, wann und wo die Unterlagen einsehbar sind. Wir haben es aber ebenfalls für Sie zusammengestellt, hier können Sie die Informationen einsehen.
Die Unterlagen liegen vier Wochen zur Einsicht bereit, anschließend beginnt die Frist für Klagen.

Ein eindrucksvolles Beispiel, was uns unter Anderem erwartet, ist auf aktuellen Bildern der Alt-Halde zu sehen. Bisher konnten wir nur auf archivierte Bilder zurückgreifen, die die Verwehungen von der Kalihalde in Giesen dokumentieren. Am 19.07.2017 gegen 20:00 Uhr war dieses Schauspiel wieder einmal eindrucksvoll zu sehen. Nur bei besonderen Wetterlagen ist dies so deutlich sichtbar, aber die Verwehungen erfolgen kontinuierlich.

Verwehungen 04
(Foto: M.Schröder)

K+S argumentiert damit, das derartige Verwehungen durch die vorgesehene Abdeckung vermieden werden. Diese teilweise Abdeckung erfolgt aber erst etwa ab dem zehnten Betriebsjahr. Erst nach dem 40. Betriebsjahr ist die Halde dann vollständig abgedeckt. Weiterhin soll die neue Halde von Ost nach West errichtet werden, so dass die offene Flanke in Richtung Westen zeigt, der Hauptwindrichtung. Diese Verwehungen werden daher dann auch direkt über Giesen ziehen.

Wie es in etwa aussehen wird, sollte es wirklich zu der geplanten neuen Halde kommen, das zeigen zwei Fotomontagen, die auf Basis des aktuellen Planungsstandes erstellt wurden. Die erste Montage zeigt eine komplette unbegrünte Halde aus Sicht des Giesener Waldes. Rechts im Hintergrund die Alt-Halde, davor das geplante Werk mit seinen bis zu 70m hohen Aufbauten.

SiegfriedGiesen3 Fabrik
(Foto: D. Fietz)

Die zweite Fotomontage wurde auf Basis eines von einem Baugerüst an der St. Andreas Kirche in Hasede aufgenommenen Fotos erstellt und zeigt eine bereits überwiegend begrünte Halde, wie sie ca um 2060 aussehen könnte:

Fuehrmann3
(Foto: B. Führmann)

Die Blickrichtung auf diesem zweiten Bild geht in Richtung Westen. Sehr schön zu sehen, das aufgrund der vornehmlich westlichen Windrichtung mögliche Verwehungen direkt über den Hauptort Giesen ziehen würden.

 

Weitere informationen und Bilder finden Sie in einem Newsletter. Auf unserem Facebook-Auftritt können Sie neben den Bildern auch ein kurzes, aber eindrucksvolles Video der Verwehungen sehen. Und natürlich noch vieles mehr!

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Bleiben Sie uns treu!
Ihre BI-GiesenSchacht

 

 

 

Unsere Initiative wird von einer breiten Bevölkerung unterstützt. Das belegt eindrucksvoll unsere erfolgreiche Unterschriftenaktion. Weitere Information dazu finden Sie auch in dem Artikel „Salz, das Gold der Zukunft?“.

Informieren Sie sich über unsere Sicht der Dinge. Wir kritisieren, wo wir Kritik für nötig halten, bieten aber auch Lösungsansätze, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und noch mehr Erkenntnisse!

Ihre BI GiesenSchacht e.V.